{"id":71,"date":"2014-09-27T10:13:57","date_gmt":"2014-09-27T10:13:57","guid":{"rendered":"http:\/\/valerianlaval.com\/?p=71"},"modified":"2021-02-28T13:14:34","modified_gmt":"2021-02-28T13:14:34","slug":"kaum-noch-image-frage-viele-kandidaten-fur-berufsschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/management-expertise.de\/?p=71","title":{"rendered":"Kaum noch Image-Frage: viele Kandidaten f\u00fcr Berufsschule"},"content":{"rendered":"<p>Der zust\u00e4ndige Berater f\u00fcr Fachschulen des Bildungsministers, der B\u00fcrgermeister der Stadt Hunedoara, Vertreter der Schulbeh\u00f6rde und des Dr\u00e4xlmaier-Betriebs waren dabei, als vor Kurzem der deutsche Automobilzulieferer Dr\u00e4xlmaier \u00a0seinen neuen Jahrgang an der Berufsschule mit einer neuen Sch\u00fclerwerkstatt begr\u00fc\u00dfte. Dr\u00e4xlmaier Hunedoara und das Technologische Lyzeum \u201eConstantin Bursan\u201c haben ihren zweiten Jahrgang von Berufssch\u00fclern auch mit der Er\u00f6ffnung einer Lehrwerkstatt begonnen, die aus Deutschland ausgestattet wurde. Diese Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Bildung in der Kreishauptstadt Hunedoara ist eines von insgesamt f\u00fcnf Pilotprojekten dieser Art in Rum\u00e4nien, um das duale Ausbildungssystem umzusetzen. \u201eDie Zukunft der technischen Mittelschulen ist die Berufsausbildung\u201c, sagt Daniel Ardelean, Direktor des Lyzeums \u201eConstantin Bursan\u201c. Noch mehr: \u00dcber Berufsschulen k\u00f6nnen mit der Zeit viele Sch\u00fcler herangezogen werden, was gleichzeitig bedeutet, dass so auch die Lehrerstellen gesichert werden, zeigt sich Ardelean optimistisch.<\/p>\n<p>Im Herbst 2013 begann in Hunedoara der erste Jahrgang seine Ausbildung, damals fanden sich nur 14 Eleven f\u00fcr die neu gegr\u00fcndete Berufsschule. Weitere 15 (Anm.d.Red.: so viele sind f\u00fcr eine Klasse vorgesehen) haben den ersten Jahrgang in diesem Herbst begonnen. 42 Kandidaten hatten sich f\u00fcr die Klasse gemeldet, da sich das Image der neuen Berufsschulen inzwischen gebessert hat und das ehemalige Bild: \u201eWenn du nichts kannst, musst du in die Berufsschule\u201c, (Ministerialberater Stelian Fedorca) nicht mehr g\u00fcltig ist. \u00a0Der praktische Teil zum Erlernen des Elektromechanikerberufs wird von zwei jungen Ausbildern betreut, die Dr\u00e4xlmaier eingestellt hat.<\/p>\n<p>\u201eWir werden mit unserer Initiative der aktuellen Nachfrage gerecht, denn oft fehlt es Jugendlichen, die die Schulbank verlassen, an einer beruflichen Ausbildung\u201c, sagt <strong>Valerian Laval<\/strong>, kaufm\u00e4nnischer Leiter der Dr\u00e4xlmaier-Niederlassungen in Temeswar und Hunedoara und zugleich Mitglied im Temeswarer Deutschsprachigen Wirtschaftsclub. Zur Aufnahme der Sch\u00fcler wurden die Noten bei den Nationalen Tests nach der 8. Klasse ber\u00fccksichtigt und ein sogenannter \u201eDr\u00e4xlmaier Test\u201c, bei dem Logik und Geometrie gepr\u00fcft wurden, abgelegt. Dazu kam ein Interview mit der Aufnahmekommission.<\/p>\n<p>Die Unternehmensleitung lie\u00df sich nicht von der Globalisierung beeindrucken, und hielt ihre Ansprache auf Deutsch und nicht wie dies Konzerne oft tun, indem sie ihre Ansprachen auf Englisch halten, um ihre internationale Ausrichtung zu bezeugen. Die \u00dcbersetzung aus dem Deutschen bzw. ins Deutsche war eine einwandfreie Sprache, und kein st\u00fcmperhaftes \u00dcbersetzen. Auch \u00fcber die organisatorischen Aspekte hinaus schien vieles rosig, was die Berufsschulbildung in Hunedoara betrifft. Das gro\u00dfe Interesse an der Klasse lie\u00df ein Auswahlverfahren zu, sodass nicht wie \u00fcblich die schlechtesten in die Berufsschul-Klasse kamen. In Sachen Curricula gibt es Versprechen, dass sich einiges zum Guten wendet, sagt der Ministerberater Stelian Fedorca und an der Partnerschule \u201eConstantin Bursan\u201c nimmt die Schulleitung auch in Kauf, dass Fachlehrer f\u00fcr Human-F\u00e4cher u.U. auf der Strecke bleiben. Dass das System der Berufsschule nur m\u00fchsam vorankommt, ist auch der Tatsache zuzuschreiben, dass nicht jede Schule sich um Berufsschulen bem\u00fcht: \u201eWer nicht fordert, bekommt auch nichts\u201c, sagt die stellvertretende Direktorin der Schule, Manuella Todor. \u201eBei diesem Interesse f\u00fcr die Schule k\u00f6nnen wir Temeswarer neidisch sein\u201c, sagt seinerseits Peter Hochmuth, Pr\u00e4sident des Deutschsprachigen Wirtschaftsklubs in Temeswar, der die Einladung nach Hunedoara angenommen hatte. Er bezog sich auf die Tatsache, dass Dr\u00e4xlmaier fast dreimal so viele Kandidaten als Pl\u00e4tze an der Berufsschulklasse hatte. \u201eIhr wolltet hierher, ihr seid nicht durch Zufall in diese Klasse geraten\u201c, sagt Stelian Fedorca den 15 Eleven, die vor Kurzem ihren Unterricht begonnen haben und feierlich empfangen wurden.<br \/>\nAn Werkb\u00e4nken vorbei geht es durch die Produktionshallen von Dr\u00e4xlmaier Hunedoara. \u201eWir wollen an diesem Standort bleiben\u201c, sagt Barbara Gerber, zust\u00e4ndig f\u00fcr die Berufsbildung bei Dr\u00e4xlmaier. Doch Rum\u00e4nien sei l\u00e4ngst kein Billiglohnland mehr und qualifizierte Arbeit l\u00e4sst sich nur mit gut ausgebildetem Personal bewerkstelligen. Das Engagement des ehemaligen Staatssekret\u00e4rs und derzeitigem Beraters des rum\u00e4nischen Bildungsministers, Stelian Fedorca, heben in diesen Tagen viele der Implizierten hervor. Peter Hochmuth sieht in ihm einen \u201eengagierten Ansprechpartner\u201c. Fedorca muss auch mithelfen, komplizierte Abl\u00e4ufe in der Gesetzgebung ins rechte Lot zu r\u00fccken. So ist die Nachfrage in vielen Betrieben nach Mechatronikern gro\u00df, doch dieser Beruf kann derzeit in einer Berufsschule nicht erlernt werden. Deshalb begn\u00fcgen sich deutsche Unternehmen vorl\u00e4ufig mit dem Beruf des Elektromechanikers. Es g\u00e4be jedoch eine deutsch-rum\u00e4nische Arbeitsgruppe, die neue Berufsbilder und Curricula erstellen soll, sagt Stelian Fedorca der Banater Zeitung.<\/p>\n<p>Stelian Fedorca (likes Bild): Gespr\u00e4ch mit Barbara Gerber) f\u00fchrt das kurze Gespr\u00e4ch mit der BZ auf Deutsch. Eine rum\u00e4nisch-deutsche Arbeitsgruppe passt die rum\u00e4nischen Curricula an europ\u00e4ische Standards an, verspricht der Ministerialberater.<\/p>\n<p>In wenigen Monaten gehen die ersten Absolventen in den Betrieb. Bei der Einstellung werden sie Vorrang haben. Im rechten Bild: Berufssch\u00fclerin Ionela Onofrei und Ausbilder Lucian Marian.<\/p>\n<p>Reporter: Siegfried Thiel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div><a href=\"http:\/\/www.adz.ro\/banater-zeitung\/artikel-banater-zeitung\/artikel\/kaum-noch-image-frage-viele-kandidaten-fuer-berufsschule\/\">Plese click here to read the original article<\/a>\u00a0on :\u00a0<strong>http:\/\/www.adz.ro\/<\/strong><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5><em>Pleese click here to read the original article as permanent screenshot<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><\/h5>\n<p><a href=\"http:\/\/valerianlaval.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/screenshot-20.jpg\"  rel=\"lightbox[71] attachment wp-att-655\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-655 size-medium\" src=\"http:\/\/valerianlaval.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/screenshot-19.jpg\" alt=\"proof-002\" width=\"300\" height=\"257\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der zust\u00e4ndige Berater f\u00fcr Fachschulen des Bildungsministers, der B\u00fcrgermeister der Stadt Hunedoara, Vertreter der Schulbeh\u00f6rde und des Dr\u00e4xlmaier-Betriebs waren dabei, als vor Kurzem der deutsche Automobilzulieferer Dr\u00e4xlmaier \u00a0seinen neuen Jahrgang an der Berufsschule mit einer neuen Sch\u00fclerwerkstatt begr\u00fc\u00dfte. 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